Zum Inhalt springen
BeckerEnergiekontorEnergieberatung

Erst rechnen, dann bauen.

Ich bin Joachim Becker, Energieberater in Gelnhausen. Bevor Sie Geld in Dämmung, Fenster oder eine neue Heizung stecken, rechne ich Ihr Gebäude durch. Danach wissen Sie, was sich lohnt, was nicht, und welche Förderung Sie dafür bekommen.

Für Wohnhäuser, Betriebe und Kommunen im Main-Kinzig-Kreis und im Rhein-Main-Gebiet.

Joachim Becker

Ein paar Worte vorab

Ich habe als Industrieelektroniker angefangen, danach Elektrotechnik studiert und über 15 Jahre in der Lichtindustrie Produkte entwickelt. Drei Patente sind dabei entstanden. Was ich dort gelernt habe, gilt auch für Häuser: Was ein Produkt über seine Lebensdauer kostet, entscheidet sich ganz am Anfang.

Deshalb schaue ich mir Ihr Gebäude als Ganzes an. Eine neue Heizung in einem ungedämmten Haus läuft teurer, als sie müsste. Neue, dichte Fenster in einer ungedämmten Wand können Schimmel in die Zimmerecken bringen. Ich rechne die Varianten durch, lege die Annahmen offen und erkläre Ihnen das Ergebnis so, dass Sie es Ihrer Bank, Ihren Miteigentümern oder Ihrem Gemeinderat selbst erklären können.

Ich verkaufe keine Heizung, keine Fenster und keine Dämmung. Ich sage Ihnen auch, wenn sich etwas nicht lohnt.

Fragen, die ich oft höre

Und die ehrlichen Antworten darauf. Was das für Ihr Gebäude bedeutet, klären wir am besten in einem kurzen Gespräch.

Für Ihr Wohnhaus

Lohnt sich eine Wärmepumpe in meinem alten Haus?

Oft ja, aber nicht immer sofort. Entscheidend ist, wie effizient die Wärmepumpe über das ganze Jahr arbeitet. Dass sie an ein paar sehr kalten Tagen im Januar mit dem Heizstab nachhilft, ist kein Problem. Wichtig ist, mit welcher Vorlauftemperatur Ihr Haus die meiste Zeit auskommt. Manchmal reichen dafür ein paar größere Heizkörper, manchmal sollte erst das Dach oder die Fassade gemacht werden. Das rechne ich vorher für Ihr Haus aus.

Muss ich den Förderantrag stellen, bevor ich einen Handwerker beauftrage?

Die Reihenfolge entscheidet. Bei Einzelmaßnahmen und Heizungstausch brauchen Sie für den Antrag einen Vertrag mit Fördervorbehalt, bei KfW-Krediten wird der Antrag vor dem Vertrag gestellt. Wer ohne Vorbehalt unterschreibt, bekommt in der Regel nichts. Ich sage Ihnen, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, und liefere die Unterlagen, die Sie für den Antrag brauchen.

Was bringt mir ein Sanierungsfahrplan?

Einen Plan, der zu Ihrem Haus und Ihrem Budget passt, und mehr Förderung: Mit Fahrplan steigen die förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen bei der ersten Wohneinheit von 30.000 € auf 60.000 €, dazu kommen 5 Prozentpunkte Bonus auf den Anteil über 30.000 €. Die Beratung selbst bezuschusst das BAFA mit 50 %, höchstens 650 € im Ein- und Zweifamilienhaus.

Kommen Sie auch zu uns raus?

Ja. Ohne Termin vor Ort erstelle ich keinen Fahrplan. Von Gelnhausen aus bin ich schnell in Hanau, Wächtersbach, Bad Orb, Büdingen oder Frankfurt. Für Gewerbe und Kommunen fahre ich auch weiter.

Ich will erst einmal nur wissen, wo ich stehe. Geht das?

Ja. Dafür gibt es den Energiecheck, zum Beispiel vor einem Hauskauf. Ich sehe mir das Haus an und sage Ihnen, wo die größten Schwachstellen sind, was ungefähr auf Sie zukommt und ob sich ein ausführlicher Fahrplan lohnt.

Für Betriebe und Kommunen

Muss unser Unternehmen ein Energieaudit machen?

Pflicht ist es heute für Unternehmen, die kein KMU sind: ab 250 Beschäftigten oder mit mehr als 50 Mio. € Umsatz und zugleich mehr als 43 Mio. € Bilanzsumme. Dann alle vier Jahre, außer Sie haben ein Energiemanagement nach ISO 50001 oder EMAS. Für KMU ist das Audit freiwillig und wird vom BAFA mit 50 % gefördert. Achtung: Ein Gesetzentwurf vom Juni 2026 will die Pflicht künftig am Energieverbrauch festmachen statt an der Größe. Dann können auch Betriebe pflichtig werden, die es heute nicht sind.

Was fördert das BAFA bei Gewerbe und Kommunen?

Für ein Sanierungskonzept übernimmt das BAFA die Hälfte des Beratungshonorars, je nach Nettogrundfläche bis 850 €, 2.500 € oder 4.000 €. Wichtig: Die Beratung darf erst beginnen, wenn das BAFA den Zuschuss bewilligt hat. Rufen Sie mich vorher an, dann klären wir, welches Programm passt.

Wir sind eine Kommune mit vielen Gebäuden. Wo fangen wir an?

Mit den Daten, die Sie schon haben: Verbräuche, Baujahre, Flächen. Daraus ergibt sich eine nachvollziehbare Reihenfolge, die Sie im Gremium vertreten können. Vor Ort schaue ich mir zuerst die Gebäude mit dem größten Potenzial an. Für die Förderung kommen die BAFA-Energieberatung, die Kommunalrichtlinie des Bundes und, soweit geöffnet, Landesprogramme in Hessen in Frage.

Lohnt sich Contracting für uns?

Bei energieintensiven Gebäuden wie Schwimmbädern, Sporthallen oder Produktionshallen oft ja. Ein erfahrener Contractor übernimmt Investition und Umsetzung und finanziert sie über die Einsparung. Ich verkaufe kein Contracting, sondern bewerte die Angebote für Sie, rechne die Wirtschaftlichkeit und begleite Ausschreibung und Vertragsprüfung.

Wie wir zusammenarbeiten

  1. Wir telefonieren

    Sie erzählen mir, um welches Gebäude es geht und was Sie vorhaben. Ich sage Ihnen, welche Beratung sinnvoll ist und welche Förderung in Frage kommt.

  2. Angebot und Antrag

    Sie bekommen ein schriftliches Angebot. Ist die Beratung gefördert, stellen Sie zuerst den Antrag und beauftragen mich, sobald der Bescheid da ist. Ich zeige Ihnen, wie.

  3. Ich besuche Sie vor Ort

    Ich nehme Ihr Gebäude sorgfältig auf, vom Dach über Fassade und Fenster bis zu Keller und Heizung. Vorhandene Pläne und Verbrauchsabrechnungen beziehe ich gern mit ein.

  4. Wir gehen das Ergebnis durch

    Persönlich, mit Varianten, Kosten und Förderung. Auf Wunsch begleite ich Sie auch bei der Umsetzung.

Förderung und Zinsvorteil berechnen

Zuschüsse für Sanierung und Heizungstausch oder Zinsvorteil des KfW-Kredits für Neubau und Effizienzhaus-Sanierung. Beide Rechner laufen in Ihrem Browser. Ihr Ergebnis können Sie sich auf Wunsch per E-Mail schicken lassen.

Joachim Becker

Sprechen wir über Ihr Gebäude

Ein Anruf genügt. Am Telefon sprechen Sie direkt mit mir, und oft kann ich Ihnen schon im ersten Gespräch sagen, welche Beratung und welche Förderung für Ihr Gebäude in Frage kommen.